Königspaar trotzt schlechtem Wetter

Godelheimer Heimat- und Schützenverein verlegt Parade kurzerhand ins Festzelt



Ursula Haase und Michael Harmann (Mitte) präsentieren sich mit ihre Offizieren Meinolf Grawe (l.) und Reinhard Littmann(r.), Oberst Elmar Potthast, Editha und Hans-Josef Held, Friedhelm und Margret Hülkenberg, Marianne Reitemeyer, Inge Mogge-Rode, Elmar und Petra Krawinkel, Henner Oppermann, Hilde Hilpert und Adjutant Ferdi Pieper (hintere Reihe, v. l.).
Stolzes Königspaar | FOTO: JANINA HELD

"Das Wetter hat nicht so ganz mitgespielt.", bedauerte der Vorsitzende des Heimat- und Schützenvereins, Heinz-Jürgen Brammen. Während sich das Königspaar Michael Harmann und Ursula Haase von seiner besten Seite zeigte, konnte das vom Wetter nicht behauptet werden. Der große Festumzug am Sonntag fiel sprichwörtlich ins Wasser.

Der Schützenkönig und seine Königin ließen sich dennoch die Laune nicht verderben. Sie feierten gemeinsam mit ihrem Hofstaat, den Besuchern und den zahlreichen Gastvereinen im Festzelt weiter. Im Zelt wurde die Königsparade abgehalten, die musikalisch von der Blaskapelle Godelheim und den Spielmannszügen Ottbergen und Godelheim begleitet wurde.

Schützen und Königspaare aus Ottbergen, Höxter, Bruchhausen und Bosseborn waren ins Dorf gekommen, um Michael Harmann und Ursula Haase zu ihrer Regentschaft zu gratulieren. Unterstützt wurde das Königspaar dabei vom Hofstaat mit Marianne Reitemeyer und Meinolf Grawe, Inge Mogge-Rode und Reinhard Littmann, Margret und Friedhelm Hülkenberg, Hilde Hilpert und Henner Oppermann, Editha und Hans-Josef Held sowie Petra und Elmar Krawinkel. Zwei Tage lang standen sie im Mittelpunkt des Vereinsgeschehen. Der große Zapfenstreich war der Beginn der Feierlichkeiten, an dem die Vereine der Dorfgemeinschaft teilnahmen.

Heute ist der große Tag vom Kinderkönigspaar Finja Wennemann und Nico Waldeyer. Nach dem Schützenfrühstück feiern die Kinder der Dorfes ihr eigenen König und seine Königin mit einem Umzug. Ausklang ist ein letzter Tanzabend im Festzelt.


Bericht: Neue Westfälische, 20.07.09