Symbolische Anerkennung für wichtige Arbeit
Bürgermeister Fischer übergibt Ehrenamtspreis der Stadt Höxter an Almuth Stübs, die Malteser und das Engagement in Godelheim

Höxter. "Ihr Ehrgeiz ist es, jeden Tag die Welt ein klein wenig zu verbessern." Mit diesen Worten würdigte der Höxteraner Bürgermeister Alexander Fischer die diesjährigen Preisträger des Ehrenamtspreises der Stadt. Für ihr jahrelanges, großes Engagement wurden Almuth Stübs vom Kinderschutzbund, der Ortsverband der Maltester sowie das bürgerschaftliche Engagement in Godelheim ausgezeichnet.

Almuth Stübs engagiert sich bereits seit fast einem viertel Jahrhundert im Vorstand des Kinderschutzbundes. Neben ihrer Arbeit als Schriftführerin hat sie die Aktion "das fröhliche Krankenzimmer" mit Leben erfüllt und bereits vor 23 Jahren die rollende Kinderbibliothek initiiert. "Sie, die diplomierte Bibliothekarin, sind genau die richtige Frau an der richtigen Stelle", betonte Fischer in seiner Dankesrede. Mit Almuth Stübs ist außerdem untrennbar das Backen für den Martinsmarkt, das Kleiderstübchen und der Bau des Kindergartens Bullerbü verbunden.

Geehrt wurde im Rahmen der letzten Ratssitzung in diesem Jahr auch der Malteser Hilfsdienst Höxter. Dieser ist vor allem in den Bereichen Sanitätsdienst, Ausbildung in erster Hilfe, der Jugendbetreuung sowie im Auslandsdienst aktiv. "Bei Schützenfesten, bei kirchlichen Feiern und Prozessionen, Sportveranstaltungen und vielen weiteren Festen treffen wir die Sanitäter der Malteser an. Wo andere Menschen feiern, dort stehen die Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes Gewehr bei Fuß, um im Falle eines Falles schnell und kompetent helfen zu können", erklärte Fischer. Er hob besonders den Transport von Hilfsgütern nach Osteuropa hervor. "Sie sind stets da, wo sie gebraucht werden, und sie wissen, wo sie zu helfen haben", so der Bürgermeister.

Dritter Preisträger am Abend war das bürgerschaftliche Engagement aus Godelheim. Fischer erinnerte die vielen Projekte, die die Bewohner des Ortes umgesetzt haben. Dazu zählt unter anderem die Instandsetzung der Sitzbänke, den Bau eines Basketballplatzes, die Erneuerung des Friedhofsweges und des Wanderparkplatz am Schützenhaus. "Wir brauchen Menschen wie sie in unserer Stadt, die nicht immer nur nach der Verwaltung rufen, die nicht immer nur andere machen lassen. Wir brauchen Menschen, die selber mit anpacken, die keinen Bogen um die Arbeit machen, die zu Schaufel und Harke greifen, wenn es notwendig ist", sagte Fischer.

Bericht und Fotos: Neue Westfälische, 18.12.09