Gute Wünsche am Apfelbaum

Kindergartenleiterin Sabine Quetscher verabschiedet sich mit Sitzsäcken für die neue Leseecke

Godelheim (jhe). "Eine Ära geht zu Ende!", bedauerte Pastor Andreas Wilke bei der Verabschiedung der Leiterin des katholischen Kindergartens, Sabine Quetscher, ihr Scheiden aus dem Dienst. Bei einem Gottesdienst in der St.-Johannes-Baptist-Kirche konnten sich die Godelheimer noch einmal bei ihr verabschieden und für 15 Jahre Arbeit danken.

Als eine Frau mit Visionen wurde sie von Wilke beschrieben. Sie habe es geschafft, dass die Kinder einen guten Weg gingen, und sie auf ihrem Werdegang unterstützt. "Sie haben ihren eigenen Stil gelebt, es war immer etwas los im Kindergarten", lobte er ihre Arbeit. "Sie hätten gerne noch weitere 15 Jahre bleiben können!"

Auch Annette Wiehe vom Pfarrgemeinderat sagte Dank. "Elan, Tatendrang und viele Ideen" hätten Sabine Quetscher ausgemacht. Der Pfarrgemeinderat verliert mit ihr eine wertvolle Ansprechpartnerin. Gisela Luchte von der Katholischen Frauengemeinschaft bedankte sich für die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, die sich immer sehr gut gestaltet habe. Sie wünschte ihr wie Ortsausschussvorsitzender Hans-Josef Held alles Gute in ihrer neuen Heimat in Berchtesgaden.

Die Kindergartenkinder verabschiedeten sich mit einem Apfelbaum, an den sie alle ihre guten Wünsche für ihre Erzieherin gehängt hatten.

Sabine Quetscher fiel der Abschied schwer. Im März 1993 war sie in den Kindergarten in Godelheim gekommen und hatte ein Jahr später die Leitung übernommen. "Es war eine schöne Erfahrung", sagte sie. 196 Kinder hat sie in den 15 Jahren aufgenommen. Sie erinnerte sich an viele schöne Momente.

"Es war immer wieder ein Abenteuer." Die Kinder ein Stück zu begleiten habe ihr viel Glück und Freude gebracht, jetzt warten neue Herausforderungen in Bayern auf sie und ihre Familie. Ihr Abschiedsgeschenk an den Kindergarten waren Sitzsäcke für die geplante Lesecke, die bald entstehen soll.


Johannes, Lukas, Sebastian, Celina, Sophia (1. Reihe, v. l.), Sandra, Evelyn, Finja, Yannis (2. Reihe, v. l.), Jannyk, Laurenz und Benjamin (letzte Reihe, v. l.) lassen ihre Kindergartenleiterin Sabine Quetscher (2. Reihe, r.) nur ungern gehen.

Bericht und Foto: Neue Westfälische, 18. März 2008